Umami

Was ist eigentlich …? Umami!

Ein jeder weiß: Wein­gum­mi ist süß, Rha­bar­ber rela­tiv bit­ter, Chips sind sal­zig und Zitro­nen sind sau­er. So weit, so gut. Aber wis­sen Sie auch was uma­mi schmeckt? Wir von EDEKA Krau­se auf Feh­marn möch­ten der „neu­en“ Geschmacks­rich­tung in unse­rer Rubrik „Was ist eigent­lich …?“ ein­mal auf den Grund gehen.

Die „neue“ Geschmacksrichtung „Umami“

Wäh­rend die erwähn­ten Geschmack­rich­tun­gen süß, sau­er, bit­ter, und sal­zig seit jeher bekannt sind. ist doch Uma­mi für vie­le eini­ger­ma­ßen neu. Und tat­säch­lich. Auch wenn man schon immer gutes Essen zu schät­zen und die ein­zel­nen Nuan­cen weit­ge­hend in die bestehen­den Kate­go­rien ein­zu­ord­nen wuss­te, gab es doch auch die­ses Zusam­men­spiel, die­se Gesamt­heit, die­ses voll­mun­di­ge Gefühl, dass man­che Spei­sen mit­brin­gen. Eben die­ses hat ein gewis­ser Kiku­nae Ikeda offi­zi­ell ent­deckt und wis­sen­schaft­lich belegt im ange­hen­den 20. Jahr­hun­derts. Ja, es ist nicht so neu, aber hier­zu­lan­de zumin­dest noch nicht bewusst in aller Mun­de.

Was ist denn Umami nun eigentlich?

Besag­ter Herr Ikeda hat in den Kom­bu-Algen einen spe­zi­el­len wür­zi­gen Geschmack fest­ge­stellt. Außer­dem konn­te er nach­wei­sen, dass unse­re Zun­ge Rezep­to­ren für Glut­amat auf­wei­sen, die eben die­sen Geschmack geson­dert fest­stel­len kön­nen. Und die­ser wur­de als Uma­mi beti­telt.

Der Uma­mi-Geschmack an sich stammt von natür­li­chem Glut­amat sowie bestimm­ten Nukleo­ti­den. Des­halb schme­cken vie­le gereif­te, getrock­ne­te und fer­men­tier­te Lebens­mit­tel beson­ders herz­haft und voll­mun­dig. Und eben die­ses Glut­amat hat Ikeda dann als Würz­mit­tel ent­wi­ckelt, dass in ver­ar­bei­te­ten Lebens­mit­teln zu fin­den ist.

Allein schon die Über­set­zung des asia­ti­schen Wor­tes Uma­mi, wel­ches sich auch bei uns fest­ge­setzt hat, sagt alles. „Umai“ steht für köst­lich, wäh­rend das „mi“ den Geschmack beschreibt – folg­lich: lecke­rer Geschmack. Es gibt Lebens­mit­tel, die die­sen Uma­mi-Geschmack beinhal­ten:

Rei­fe Toma­ten

Umami

Erb­sen

Umami

Pil­ze

Umami

Fisch

Umami

Par­me­san

Umami

Algen

Umami

Getrock­ne­ter Schin­ken

Umami

Fer­men­tier­tes (Soja­sauce, Kim­chi)

Umami

Steak

Umami

Ihr eigenes Umami herauskitzeln

Wenn Sie schon zwei oder drei der Uma­mi-tra­gen­den Zuta­ten kom­bi­nie­ren, spü­ren Sie die beschrie­ben Voll­mun­dig­keit, die die Geschmacks­rich­tung aus­macht. Eine hal­bier­te Toma­te mit Par­me­san bestreu­en. Pil­ze mit Schin­ken ver­kos­ten oder Erb­sen zum Fisch rei­chen. Auch die Zube­rei­tung die­ser Lebens­mit­tel bringt her­aus­ra­gen­de Geschmacks­pro­fi­le, wenn Sie Toma­ten im Ofen rös­ten, Pil­ze oder Steak anbra­ten und Kohl oder Knob­lauch rei­fen, also fer­men­tie­ren las­sen. Wir haben alles da.

Ver­su­chen Sie es und fügen Sie Ihrer Küche den Uma­mi hin­zu!

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Umami
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