Lebensmittelreste

Angebrochene Gläser? Neue Leibgerichte statt verschwendete Lebensmittel

Ein Rest Pes­to, ein paar Oli­ven, etwas Toma­ten­sauce oder noch ein wenig ein­ge­leg­tes Gemü­se: Ange­bro­che­ne Glä­ser sam­meln sich im Kühl­schrank oft schnel­ler an, als man denkt. Doch statt die Lebens­mit­tel­res­te irgend­wann weg­zu­wer­fen, las­sen sie sich mit weni­gen Hand­grif­fen noch viel­sei­tig ver­wen­den. Wir von EDEKA Krau­se auf Feh­marn zei­gen, wie aus klei­nen Res­ten unkom­pli­ziert etwas Neu­es ent­ste­hen kann.

Pesto neu gedacht

Pes­to gehört zu den Klas­si­kern, wenn es in der Küche schnell gehen soll. Nudeln kochen, Pes­to dazu – und schon steht das Essen auf dem Tisch. Häu­fig bleibt danach aller­dings noch etwas im Glas zurück und war­tet im Kühl­schrank auf sei­nen nächs­ten Ein­satz.

Dabei muss es kei­nes­wegs wie­der Pas­ta sein. Pes­to eig­net sich her­vor­ra­gend …

  • … als wür­zi­ger Brot­auf­strich auf Sand­wi­ches
  • … zum Ver­fei­nern von Ofen­ge­mü­se
  • … ein­ge­rührt in Frisch­kä­se oder Quark
  • … als aro­ma­ti­sches Top­ping für Sup­pen
  • … als geschmack­vol­le Ergän­zung im Salat­dres­sing

So bekommt der Rest aus dem Glas ganz ein­fach einen neu­en Auf­tritt.

Lebensmittelreste

Tomatensauce: eine Basis, viele Möglichkeiten

Auch ein ange­bro­che­nes Glas Toma­ten­sauce lässt sich viel­sei­tig wei­ter­ver­wen­den. Zusam­men mit fri­schem Gemü­se und eini­gen Kräu­tern ent­steht dar­aus schnell eine neue Sau­ce.

Dafür bei­spiels­wei­se Toma­ten, Zuc­chi­ni, Zwie­beln oder Auber­gi­ne klein schnei­den, mit der vor­han­de­nen Toma­ten­sauce ver­men­gen und alles gemein­sam ein­ko­chen las­sen. Schon ent­steht ein aro­ma­ti­sches Sugo.

Lebensmittelreste

Eben­so gut eig­net sich die Sau­ce als Grund­la­ge für eine selbst beleg­te Piz­za oder für einen Auf­lauf. Manch­mal reicht sogar schon etwas Käse dazu, um ohne gro­ßen Auf­wand ein unkom­pli­zier­tes Abend­essen auf den Tisch zu brin­gen.

Kleine Reste, viel Geschmack

Oli­ven, Pepe­ro­ni, getrock­ne­te Toma­ten und ande­res ein­ge­leg­tes Gemü­se sind beson­ders prak­tisch, denn schon klei­ne Men­gen brin­gen viel Geschmack ins Essen.

Die Lebens­mit­tel­res­te pas­sen bei­spiels­wei­se …

  • … als Belag auf eine Piz­za
  • … in einen kna­cki­gen Salat
  • … zu ver­schie­de­nen Pas­ta­ge­rich­ten
  • … auf ein beleg­tes Brot oder Sand­wich
  • … als Bestand­teil einer Anti­pas­ti-Plat­te

Was tun mit den letzten Gewürzgurken?

Im Gur­ken­glas befin­den sich nur noch zwei oder drei Gur­ken? Auch dar­aus lässt sich noch etwas machen. Klein geschnit­ten pas­sen Gewürz­gur­ken her­vor­ra­gend in Sand­wi­ches, auf Bur­ger oder in ver­schie­de­ne Sala­te.

Lebensmittelreste

Und selbst das Gur­ken­was­ser muss nicht unbe­dingt weg­ge­schüt­tet wer­den. Durch sei­nen wür­zi­gen Geschmack eig­net es sich bei­spiels­wei­se als Zutat für Salat­dres­sings oder zum Abschme­cken eines Kar­tof­fel­sa­lats.

Aus Kühlschrankresten wird das nächste Essen

Statt beim Blick in den Kühl­schrank zu den­ken: „Nicht schon wie­der Pes­to oder Toma­ten­sauce“, lohnt es sich, die Zuta­ten ein­mal anders zu betrach­ten.

Oft las­sen sich vor­han­de­ne Res­te mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren und zu einem neu­en Gericht ver­ar­bei­ten – ganz ohne zusätz­li­chen Ein­kauf. Aus meh­re­ren klei­nen Res­ten kann so bei­spiels­wei­se ein Salat, ein Sand­wich, ein Auf­lauf oder eine Piz­za ent­ste­hen.

Aus „Das muss lang­sam weg“ wird damit ganz schnell: „Das gibt es heu­te Abend.“

Damit angebrochene Gläser nicht vergessen werden

Ein ein­fa­cher Trick kann hel­fen, Lebens­mit­tel­res­te recht­zei­tig auf­zu­brau­chen: Ange­bro­che­ne Glä­ser soll­ten mög­lichst weit vor­ne im Kühl­schrank ste­hen. Neu gekauf­te Pro­duk­te kön­nen dahin­ter ein­ge­räumt wer­den. So blei­ben die bereits geöff­ne­ten Lebens­mit­tel im Blick und gera­ten nicht in Ver­ges­sen­heit.

Aufbewahrung und Haltbarkeit im Blick behalten

Wich­tig ist grund­sätz­lich, die Hin­wei­se auf der Ver­pa­ckung des jewei­li­gen Pro­dukts zu beach­ten. Nach dem Öff­nen kön­nen je nach Lebens­mit­tel unter­schied­li­che Lager­be­din­gun­gen und Halt­bar­kei­ten gel­ten.

Vie­le Lebens­mit­tel sind jedoch auch dar­über hin­aus noch genieß­bar. Eine gute Ori­en­tie­rung bie­tet die Sin­nes­prü­fung: anschau­en, rie­chen und – wenn alles unauf­fäl­lig ist – vor­sich­tig pro­bie­ren.

Denn vie­le Lebens­mit­tel sind schlicht zu gut für die Ton­ne.

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