EDEKA Sven Krause, Fehmarn, Blog, Brötchen, Frühstück, Brötchen selber backen, Rezept

Kleine Brötchen zu backen, ist doof!

Mag der Mor­gen noch so mies sein: Kaum hat man den Duft fri­schen Kaf­fees und eines knusp­ri­gen Bröt­chens in der Nase, eini­gen sich die Lebens­geis­ter dar­auf, dem Tag wenigs­tens eine Chan­ce zu geben. Zur frü­hen Stun­de (meta­pho­risch betrach­tet) “klei­ne Bröt­chen zu backen”, ist also schon des­halb eine schlech­te Idee, weil man sich des­halb nicht nur der Moti­va­ti­on für einen tol­len Tag beraubt. Viel schlim­mer: Man ver­passt einen ein­zig­ar­tig-all­täg­li­chen Genuss, der immer wie­der aufs Neue begeis­tert. Denn kaum ein ande­res Lebens­mit­tel ist so selbst­ver­ständ­lich und gleich­zei­tig so emo­tio­nal besetzt wie das Bröt­chen. Es steht für Früh­stück mit der Fami­lie, für den schnel­len Snack unter­wegs und für hand­werk­li­che Tra­di­ti­on. Wer meint, Bröt­chen sei­en nur eine bei­läu­fi­ge Bei­la­ge, unter­schätzt ihre Bedeu­tung deut­lich. Klei­ne Bröt­chen backen? Ganz genau: Das wäre ziem­lich doof!

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Belegte Mahlzeit mit Knusperfaktor!

Bröt­chen sind ein fes­ter Bestand­teil der deut­schen Ess­kul­tur. Ob Schrip­pe, Sem­mel, Weck oder Rund­stück – kaum ein ande­res Gebäck kennt so vie­le regio­na­le Namen und Vari­an­ten. Beson­ders beliebt ist das klas­si­sche Wei­zen­bröt­chen, das nach wie vor den größ­ten Anteil am Bröt­chen­ab­satz hat. Wie tief Bröt­chen im All­tag ver­an­kert sind, zeigt auch der Blick auf den Kon­sum. Die Deut­schen gehö­ren zu den größ­ten Brot- und Back­wa­re­nes­sern Euro­pas. Pro Kopf wer­den jähr­lich rund 77 Kilo­gramm Brot und Back­wa­ren ver­zehrt. Umge­rech­net bedeu­tet das: Fast jeden Tag kom­men meh­re­re Schei­ben Brot oder ein Bröt­chen auf den Tel­ler. Auch wenn die­se Zahl Brot und ande­re Back­wa­ren zusam­men­fasst, macht sie deut­lich, wel­chen Stel­len­wert Bröt­chen im täg­li­chen Spei­se­plan haben. Für vie­le gehört min­des­tens ein Bröt­chen pro Tag ganz selbst­ver­ständ­lich dazu – ob zum Früh­stück, zur Sup­pe oder als beleg­te Mahl­zeit mit Knus­per­fak­tor für unter­wegs.

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Mehl, Wasser, Hefe, Salz

Gera­de weil die knusp­ri­gen Back­wer­ke so prä­sent sind, lohnt sich der Blick auf ihre Her­stel­lung. Denn Bröt­chen müs­sen nicht immer gekauft wer­den. Mit weni­gen Zuta­ten las­sen sie sich auch zu Hau­se ein­fach backen: frisch, knusp­rig und ohne gro­ßen Auf­wand. Wer ein­mal selbst geba­cken hat, weiß den Geschmack und die Qua­li­tät umso mehr zu schät­zen.

Für ein­fa­che klas­si­sche Bröt­chen benö­tigt man ledig­lich Mehl, zum Bei­spiel Wei­zen­mehl (Type 550), lau­war­mes Was­ser, Hefe, Salz und eine klei­ne Pri­se Zucker. Zunächst wird die Hefe zusam­men mit dem Zucker im Was­ser auf­ge­löst und kurz ste­hen gelas­sen, bis sie aktiv wird. Anschlie­ßend wer­den Mehl und Salz ver­mischt und mit der Hefe­mi­schung zu einem glat­ten, elas­ti­schen Teig ver­kne­tet. Nach einer Ruhe­zeit von etwa einer Stun­de, in der der Teig sein Volu­men ver­dop­pelt, wird er in gleich gro­ße Stü­cke geteilt und zu Bröt­chen geformt. Nach einer wei­te­ren kur­zen Geh­zeit wer­den die Bröt­chen bei hoher Tem­pe­ra­tur gold­braun geba­cken. Wer mag, kann sie vor dem Backen mit Was­ser bestrei­chen und mit Sesam, Mohn oder Son­nen­blu­men­ker­nen bestreu­en. Wem das jetzt zu schnell ging, für den haben wir das Rezept wei­ter unten noch ein­mal in Ein­zel­schrit­ten for­mu­liert.

So oder so kann sich das Ergeb­nis sehen und schme­cken las­sen: Bröt­chen, die außen knusp­rig und innen locker sind. Ganz ohne indus­tri­el­le Zusät­ze. Sie zei­gen, dass Bröt­chen alles ande­re als „klein“ sind: weder in ihrer Bedeu­tung für die deut­sche Ess­kul­tur noch im Genuss, den sie bie­ten. Wir wün­schen einen guten Mor­gen und einen guten Appe­tit!

Frische Brötchen einfach selbst backen

Zuta­ten (für ca. 8 Bröt­chen):

  • 500 g Mehl, z.B. Wei­zen­mehl (Type 550)
  • 300 ml lau­war­mes Was­ser
  • 1 Päck­chen Tro­cken­he­fe (oder 20 g fri­sche Hefe)
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • Optio­nal: Kör­ner (Sesam, Mohn, Son­nen­blu­men­ker­ne)

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  1. Hefe akti­vie­ren:
    Geben Sie die Tro­cken­he­fe zusam­men mit dem Zucker in das lau­war­me Was­ser und las­sen Sie die Mischung etwa 10 Minu­ten ste­hen, bis sie leicht schäumt.
  2. Teig kne­ten:
    Ver­mi­schen Sie in einer gro­ßen Schüs­sel das Mehl mit dem Salz, geben Sie die Hefe­mi­schung hin­zu und kne­ten Sie alles 8–10 Minu­ten zu einem glat­ten, elas­ti­schen Teig.
  3. Ers­tes Gehen:
    Decken Sie die Schüs­sel ab und las­sen Sie den Teig an einem war­men Ort etwa 1 Stun­de gehen, bis sich sein Volu­men unge­fähr ver­dop­pelt hat.
  4. Bröt­chen for­men:
    Tei­len Sie den Teig in 8 gleich gro­ße Stü­cke und for­men Sie dar­aus run­de Bröt­chen. Optio­nal kön­nen Sie die­se mit etwas Was­ser bestrei­chen und mit Kör­nern bestreu­en.
  5. Zwei­tes Gehen:
    Las­sen Sie die geform­ten Teig­roh­lin­ge noch­mals 20–30 Minu­ten ruhen.
  6. Backen:
    Hei­zen Sie den Back­ofen auf 220 °C (Ober-/Un­ter­hit­ze) vor und backen Sie die Bröt­chen 20–25 Minu­ten, bis sie gold­braun sind.
  7. Genie­ßen:
    Las­sen Sie die klei­nen Back­kunst­wer­ke kurz abküh­len, um anschlie­ßend end­lich genie­ßen zu dür­fen!

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