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Noch ein Eierlikörchen?

Es gibt Kli­schees, die hal­ten sich hart­nä­ckig. Eines geht so: Eier­li­kör kommt vor allem dann auf den Tisch, wenn älte­re Damen sich zum Kaf­fee­kränz­chen tref­fen oder Udo Lin­den­berg in der Nähe ist. Bei­des kann stim­men, Fakt ist jedoch: Eier­li­kör erfreut sich mitt­ler­wei­le immer grö­ße­rer Beliebt­heit. Vor allem zu Ostern ist „das Likör­chen“ rich­tig ange­sagt. Wenn „das Eier­li­kör­chen“ dann noch aus der Regi­on kommt, schmeckt´s doch gleich dop­pelt so lecker. Über­zeu­gen Sie sich selbst, denn das wah­re Küs­ten­glück hat eine Far­be. Gelb!

Ganz gene­rell sind wir sehr stolz dar­auf, Ihnen “zum Fest der Eier” eine wahr­haft gro­ße Eier­li­kör-Viel­falt anbie­ten zu kön­nen. Spre­chen Sie uns ger­ne an, dann zei­gen wir Ihnen die “gel­ben Schät­ze” sehr ger­ne. Und wenn Sie sich dann zu Hau­se bei einem Gläs­chen fra­gen, war­um Sie so ger­ne Eier­li­kör trin­ken, dann emp­fiehlt sich die Lek­tü­re des heu­ti­gen Arti­kels hier auf dem Blog. Viel Ver­gnü­gen. Und zum Wohl natür­lich!

Cremig, süßer Genuss im Glas!

Eier­li­kör – ein cre­mi­ger, süßer Genuss, der in Deutsch­land untrenn­bar mit gemüt­li­chen Fes­ten und Fei­er­ta­gen ver­bun­den ist. Doch wie ist die­ser köst­li­che Likör ent­stan­den, und war­um erfreut er sich in Deutsch­land einer so gro­ßen Beliebt­heit? Ein Blick auf die Geschich­te und die Kul­tur rund um den Eier­li­kör ver­rät inter­es­san­te Details.

Die Ursprün­ge des Eier­li­körs sind in Euro­pa tief ver­wur­zelt, wobei der ers­te bekann­te Rezept­an­satz im 17. Jahr­hun­dert zu fin­den ist. His­to­ri­ker ver­mu­ten, dass der Eier­li­kör ursprüng­lich aus Groß­bri­tan­ni­en stammt, wo er als „Eggnog“ bekannt wur­de. „Eggnog“ war ein Mix aus Eiern, Milch, Zucker und Alko­hol, der häu­fig mit Bran­dy oder Rum ver­setzt wur­de. Beson­ders bei fest­li­chen Anläs­sen wie Weih­nach­ten erfreu­te sich das Getränk gro­ßer Beliebt­heit. Doch erst in den spä­te­ren Jahr­hun­der­ten ent­wi­ckel­te sich in ver­schie­de­nen Län­dern eine spe­zi­fi­sche Vari­an­te des „Eggnog“, die die Grund­la­ge für das, was wir heu­te als Eier­li­kör ken­nen, leg­te.

In Deutsch­land fand der Eier­li­kör Ende des 19. Jahr­hun­derts sei­nen Weg auf den Markt. Der bekann­te deut­sche Her­stel­ler „Berent­zen“ stell­te um 1950 sei­nen ers­ten Eier­li­kör her, und das Getränk erlang­te rasch Popu­la­ri­tät. Die Kom­bi­na­ti­on aus Eiern, Zucker, Sah­ne und Hoch­pro­zen­ti­gem – meist Rum oder Korn – mach­te den Likör zu einer ver­füh­re­ri­schen und ein­zig­ar­ti­gen Krea­ti­on, die sich beson­ders bei fest­li­chen Anläs­sen, aber auch in gesel­li­gen Run­den als idea­ler Beglei­ter erwies.

Nostalgie trifft Vielseitigkeit!

Eier­li­kör hat in Deutsch­land eine lan­ge Tra­di­ti­on und ist aus der Kul­tur der gesel­li­gen Zusam­men­künf­te nicht mehr weg­zu­den­ken. Das hat gute Grün­de:

Viel­sei­tig­keit des Eier­li­körs — Eier­li­kör ist in vie­ler­lei Hin­sicht viel­sei­tig: Ob pur oder als Zutat in Cock­tails und Kuchen – der Likör kann auf unter­schied­li­che Wei­se genos­sen wer­den. Die­se Viel­sei­tig­keit macht ihn sowohl zu einem belieb­ten Getränk für fei­er­li­che Anläs­se als auch zu einem prak­ti­schen Küchen­hel­fer für die Zube­rei­tung von Des­serts.

Die hei­mi­sche Pro­duk­ti­on — Vie­le deut­sche Mar­ken haben den Eier­li­kör in ihre Pro­dukt­pa­let­te auf­ge­nom­men und bie­ten ihn in zahl­rei­chen Varia­tio­nen an. Die hei­mi­sche Pro­duk­ti­on sorgt dafür, dass der Likör für die meis­ten Deut­schen sowohl lokal als auch ver­traut ist. Der Bekannt­heits­grad und die kon­ti­nu­ier­li­che Ver­füg­bar­keit haben zur gro­ßen Beliebt­heit des Getränks bei­getra­gen. Dass dies auch heu­te noch so ist, zeigt die gro­ße Aus­wahl regio­na­ler Eier­li­kör­mar­ken bei uns im Markt.

Der Geschmack von “frü­her” — Für vie­le Deut­sche hat der Eier­li­kör eine nost­al­gi­sche Bedeu­tung. Die meis­ten haben ganz bestimmt eine Erin­ne­rung dar­an, dass er bereits von den Groß­el­tern oder Eltern an Fei­er­ta­gen ser­viert wur­de. Der Geschmack weckt Erin­ne­run­gen an gemein­sa­me Stun­den am Kaf­fee­tisch oder an fest­li­che Anläs­se.

Wenn man das alles so liest, bekommt man doch sofort Lust, das Glas noch ein­mal zu fül­len, die Augen zu schlie­ßen und ein­fach nur zu genie­ßen. Wun­der­bar!

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