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Von Blubbern bis Bauchglück: Mikroben, die gesund machen

Fer­men­tier­te Lebens­mit­tel sind wie klei­ne Geheim­agen­ten in unse­rer Küche. Sie arbei­ten im Ver­bor­ge­nen, blub­bern vor sich hin und ver­wan­deln simp­le Zuta­ten in wah­re Geschmacks­explo­sio­nen. Und dabei tun sie gleich­zei­tig unse­rem Darm etwas Gutes. Ob Sau­er­kraut, Kim­chi, Joghurt oder Kom­bu­cha (fer­men­tier­tes Tee­ge­tränk aus gesüß­tem Schwarz- oder Grün­tee, ange­rei­chert mit pro­bio­ti­schen Kul­tu­ren), wer sie ein­mal pro­biert, merkt schnell: Hier blub­bert nicht nur Flüs­sig­keit, hier blub­bert ech­tes Bauch­glück.

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Fermentation – die Magie der Mikroben

Fer­men­ta­ti­on klingt nach Che­mie­la­bor, ist aber eigent­lich pure Magie. Mikro­ben, die­se win­zi­gen Alles­kön­ner, wan­deln Zucker in Säu­ren, Alko­hol oder Gase um. Das sorgt nicht nur dafür, dass Lebens­mit­tel län­ger halt­bar sind, son­dern auch dafür, dass sie einen inten­si­ven, kom­ple­xen Geschmack bekom­men.

Jede klei­ne Bla­se bringt Ihr Essen ein Stück­chen wei­ter auf dem Weg vom „ganz okay“ zum „mega lecker“. Sau­er­kraut wird kna­ckig, Kim­chi wür­zig und Joghurt cre­mig. Alles dank der flei­ßi­gen Mikro­ben.

Warum Mikroben gut für unseren Darm sind

Die­se klei­nen Hel­fer sind wah­re Super­hel­den für unse­ren Darm. Sie unter­stüt­zen die Ver­dau­ung, hal­ten die Darm­flo­ra in Schach und lie­fern dabei noch wich­ti­ge Vit­ami­ne wie B‑Vitamine oder Vit­amin K2. Wer regel­mä­ßig fer­men­tier­te Lebens­mit­tel genießt, tut also nicht nur sei­nem Gau­men, son­dern auch dem Kör­per etwas rich­tig Gutes, ganz ohne Fit­ness­stu­dio.

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Von Seefahrern, Skorbut und flüssigem Gold

Die Geschich­te hin­ter die­sen Blub­ber-Wun­dern ist min­des­tens genau­so span­nend wie ihr Geschmack. Sau­er­kraut ret­te­te frü­her See­fah­rern auf lan­gen Rei­sen das Leben, weil es Vit­amin C kon­ser­vier­te und so Skor­but ver­hin­der­te. Kim­chi ist nicht nur scharf und wür­zig, son­dern ein wah­res Mikro­kos­mos im Glas. Über hun­dert ver­schie­de­ne Mikro­ben­ar­ten arbei­ten hier zusam­men. Joghurt hin­ge­gen galt in vie­len Kul­tu­ren lan­ge Zeit als flüs­si­ges Gold, weil man ihm hei­len­de Kräf­te zuschrieb. Wer hät­te gedacht, dass so viel Geschich­te in einem Glas steckt?

Rezepttipp: Fermentierter Karotten-Ingwer-Salat

Zuta­ten:

  • 4 bis 5 Karot­ten
  • 1 Stück fri­scher Ing­wer (ca. 2 cm)
  • 1 TL Salz
  • Optio­nal: Chi­li, Knob­lauch oder fri­sche Kräu­ter

Zube­rei­tung:

  1. Karot­ten in fei­ne Stif­te schnei­den.
  2. Ing­wer schä­len und fein rei­ben.
  3. Karot­ten, Ing­wer und Salz gut ver­mi­schen und leicht durch­kne­ten.
  4. Die Mischung in ein sau­be­res Glas fül­len und leicht andrü­cken.
  5. Ein klei­nes Gewicht auf die Mischung legen und Glas abde­cken.
  6. Bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur 3 bis 5 Tage fer­men­tie­ren las­sen, danach kühl lagern.
  7. Nach Belie­ben mit Chi­li, Knob­lauch oder Kräu­tern ver­fei­nern und genie­ßen.
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Die­ser kna­cki­ge Salat ist per­fekt als Snack, Bei­la­ge oder Top­ping für Bowls. Gesund, wür­zig und schnell zube­rei­tet.

Alles für die heimische Fermentationswerkstatt

Fer­men­tier­te Lebens­mit­tel ver­bin­den Geschmack, Gesund­heit und Geschich­te. Ob selbst­ge­macht oder gekauft – sie brin­gen Abwechs­lung auf den Tel­ler und klei­ne Mikro­ben ins Spiel, die unse­rem Kör­per gut­tun. Wer Lust hat, sich inspi­rie­ren zu las­sen und fri­sche Pro­duk­te direkt aus­zu­pro­bie­ren, fin­det zum Bei­spiel in unse­rem EDEKA Krau­se-Markt auf Feh­marn eine tol­le Aus­wahl an Sau­er­kraut, Kim­chi, Joghurt und Co. – per­fekt, um den Darm glück­lich zu machen und den eige­nen Kühl­schrank in eine klei­ne Fer­men­ta­ti­ons­werk­statt zu ver­wan­deln.

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