Das neue Jahr beginnt für viele mit großen Vorsätzen, kleinen Augen und einem ziemlich deutlichen Brummschädel. Silvester war lang, die Gläser nie leer und die Stimmung ausgelassen. Am Neujahrsmorgen meldet sich dafür der Körper mit Kopfschmerzen, Durst und insgesamt eher leichtem Unmut. Zum Glück gibt es eine bewährte Tradition, die den Start ins neue Jahr rettet: das Katerfrühstück.
Unbedingt weitertrinken: Wasser, Saftschorlen, Tee
Nach einer durchtanzten Silvesternacht ist der Körper vor allem eines: dehydriert. Alkohol entzieht Wasser und Mineralstoffe, der Kreislauf läuft auf Sparflamme und der Magen ist sensibel. Deshalb gilt am 1. Januar: erst trinken, dann essen, dann langsam wieder Mensch werden. Stilles Wasser, Saftschorlen oder ein milder Tee sind der beste Einstieg in den Neujahrsmorgen. Wer es verträgt, darf später auch zu Kaffee greifen – ein Espresso Tonic mit Zitrone sorgt sogar für einen kleinen Frischekick.
Ein gutes Katerfrühstück an Neujahr sollte salzig, saftig und nährstoffreich sein. Besonders beliebt sind Suppen, weil sie Flüssigkeit, Salz und Wärme in einem liefern. Eine klare Brühe, eine Hühnersuppe oder eine würzige asiatische Suppe helfen dem Körper, wieder in Balance zu kommen. Auch Tomaten spielen eine wichtige Rolle: Tomatensaft oder eine alkoholfreie Bloody Mary versorgen den Körper mit Elektrolyten und Vitamin C und fühlen sich fast wie ein kleiner Neustart an.


Alles wird wieder gut: Mit Eiern und Avocado-Brot
Wenn der Appetit zurückkehrt, dürfen feste Speisen auf den Tisch. Eier sind jetzt wahre Helden – zum Beispiel als Shakshuka in würziger Tomatensauce. Sie liefern Eiweiß, Energie und genau das Gefühl von „Alles wird wieder gut“. Ebenfalls ein Klassiker am Neujahrstag ist das Avocado-Brot: gesunde Fette, Mineralstoffe und eine angenehme Cremigkeit, die den Magen nicht überfordert. Wer mag, ergänzt mit Räucherlachs oder Hummus und macht daraus ein echtes Wohlfühlfrühstück.
Auch bestimmte Lebensmittel gelten als echte Anti-Kater-Geheimwaffen zum Jahresstart. Bananen liefern Kalium und Magnesium, Gurken und Essiggurken füllen Wasser- und Salzspeicher auf, Ingwer wirkt entzündungshemmend und kann Kopfschmerzen lindern. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kimchi bringen zusätzlich Elektrolyte und Schwung in den müden Organismus. Sie merken: Sauer und salzig sind am 1. Januar die exakt richtige Mischung, um den Elektrolyt-Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen.

Bester Vorsatz an Tag 1 und 2 des neuen Jahres: Seien Sie freundlich zu sich selbst!
Ein kleiner Funfact zum Start ins Jahr: Der „Kater“ hat nichts mit Katzen zu tun. Das Wort stammt vom Begriff „Katarrh“, einer Art Unwohlsein oder Entzündung – was ziemlich gut beschreibt, wie man sich nach Silvester fühlt. Immerhin: Dieses Gefühl geht vorbei, besonders mit einem guten Katerfrühstück und etwas Geduld.
Wer fürs nächste Silvester oder die kommende Party schon vorsorgen will, merkt sich ein paar einfache Regeln: nie auf nüchternen Magen trinken, zwischendurch immer wieder Wasser, süße Mixgetränke lieber meiden und Pausen zwischen den Drinks einlegen. Doch auch für den 2. Januar gilt vor allem eines: freundlich zu sich selbst sein, langsam starten und das neue Jahr genussvoll beginnen.
Ob mit Suppe auf dem Sofa, Avocado-Brot am Küchentisch oder einem späten Neujahrsbrunch mit Freunden: ein gutes Katerfrühstück macht aus dem verkaterten Neujahrsmorgen einen versöhnlichen Start ins neue Jahr.

Wir wünschen Ihnen ein richtig tolles Jahr und gleich zum Start jede Menge Genuss — denn mit leckerem Essen lässt sich so manche Situation ganz hervorragend meistern.